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Wie man Bitcoin und Ethereum anonym verwendet

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Wie man Bitcoin und Ethereum anonym verwendet, dürfte für viele Nutzer der digitalen Währungen nicht die große Frage sein. Dies liegt daran, dass die meisten von ihnen sich nicht darüber im Klaren sind, dass die Blockchains der genannten Kryptowährungen eine Art öffentliche Datenbanken sind, die jeder einfach einsehen kann. Nichtsdestotrotz werden es immer mehr Krypto-Nutzer, die beginnen die Privatsphäre so ernst zu nehmen, wie man es sollte.

In der heutigen Gesellschaft ist es selbstverständlich, dass die Menschen die Kontrolle über ihre persönlichen Daten haben wollen, wie man es z. B. anhand der vielen Klagen wegen Datenschutzverletzungen gegen große Unternehmen wie Facebook und Google in den letzten Jahren sehen konnte. Die französische Datenschutzbehörde, Commission Nationale de l’Informatique et des Libertés (CNIL), verhängte Google beispielsweise eine Strafe in Höhe von 50 Millionen Euro, aufgrund des Umgangs mit den persönlichen Daten der Nutzer. Es dürfte mittlerweile jedem bekannt sein, dass die Verwertung von persönlichen Daten ein großes Geschäftsfeld geworden ist und die unerlaubte Publizierung solcher Datensätze die Privatsphäre der Betroffenen massiv verletzt.

Dies ist mitunter ein Grund dafür, warum man sich bei der Verwendung von digitalen Währungen Gedanken um seine Privatsphäre machen sollte und Privacy Coins wie Monero immer beliebter werden. Es muss aber nicht unbedingt gleich die Kryptowährung gewechselt werden, denn auch mit den Mixern ist es möglich die beliebtesten Kryptowährungen anonym zu nutzen.

Mixing Services, wie etwa der von Bitcoinmix.org, machen es einfach Bitcoin und Ethereum zu verwenden, ohne sich dabei Sorgen um die Anonymität machen zu müssen. Dies liegt an der Technik, wie eingezahlte Coins mit neuen nicht nachverfolgbaren ausgetauscht werden. Die Coins, die an die vom Nutzer angegebene Wallet-Adresse gesendet werden, stehen ab dann nicht mehr in Verbindung mit dem originalen Wallet, was die Nachverfolgung der Herkunft unmöglich macht. Praktisch ist es so, als ob der Besitzer neue Coins erhält.

Die Entwicklung im Bereich der Blockchain Analyse geht schnell voran, was die Rückverfolgung von Transaktionen mit Bitcoin und Ethereum immer unkomplizierter macht. Regierungen allein haben Millionen von Dollar für Analyse-Tools, die Transaktionen in Blockchain-Netzwerken nachverfolgen, gesteckt und auch die Hacker sind nicht am Schlafen. Die Vorgehensweise der Hacker sieht in der Regel so aus, dass sie Ausschau nach Datenlecks von Informationen halten, wie z. B. wo die Nutzer Krypto-Trading betreiben, wo sie ihre Coins aufbewahren bzw. welche Wallet dabei verwendet wird und wie ihre E-Mail-Adressen lauten. Anschließend versuchen sie mit verschiedensten Möglichkeiten (Phishing, Malware usw.) an die Kryptowährungen der Opfer heranzukommen, was häufig auch gelingt. Es ist um einiges sicherer, eine Grenze zwischen den eigenen Bitcoin oder Ether und den persönlichen Daten zu schaffen.

Bei der Verwendung von Mixern sollte man nicht vergessen, dass nicht alle von ihnen mit derselben Sorgfalt arbeiten. Wenn der Algorithmus des Mixing Services nicht erstklassig ist, werden die Coins nicht gut genug gemischt und somit auch nicht ausreichend vor Analyseprogrammen, Hackern usw. geschützt. Deshalb sollte man sich für einen entscheiden, der die Anonymisierung der Coins sicherstellt.

Beim Mixen mit Bitcoinmix ist die Verfahrensweise sehr simpel. Erst sucht man sich aus, ob man Bitcoin oder Ethereum mixen will. Anschließend gibt man die Wallet-Adresse ein, auf welche die Coins nach dem erfolgreichen Mixen ausgezahlt werden sollen. Nun fehlt nur noch die Einzahlung der Coins auf die angezeigte Wallet-Adresse des Mixerdienstes. Der Rest des Prozesses verläuft automatisch und man erhält die gemixten Coins nach ein paar Minuten auf das Wallet.

Für die Mixing-Prozedur werden mindestens 30 Minuten benötigt. Dies dient der Sicherstellung, dass das System gegen sämtliche Nachverfolgungen geschützt ist. Das Mixen von Bitcoin oder Ethereum ist also essenziell, wenn man eine Garantie für die Wahrung seiner Privatsphäre bei der Verwendung von digitalen Währungen haben möchte. Die Tatsache, dass es nur wenige Minuten dauert, sich in einer öffentlich einsehbaren Datenbank zu anonymisieren, ist ein guter Grund für die Nutzung solcher Dienstleistungen.

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Posted By

Jan Philipp Albrecht

Jan ist Übersetzer und Autor bei CryptoTicker. Er ist gespannt darauf, was die Zukunft den Kryptowährungen so bringen wird.


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