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Dreister Betrug: „Bitcoin Era“ wirbt mit Stars

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Leider nutzen nach wie vor viele Betrüger die Erfolgswelle von Bitcoin aus, um in dessen Windschatten Leute abzuzocken. Unzählige Tradingbots, welche völlig unrealistische Gewinne Versprechen, oder zweifelhafte Kryptowährungen werben um die Gunst leichtgläubiger, gieriger Investoren. Eines davon ist Bitcoin Era.

Was Bitcoin Era vorgibt zu sein

Bitcoin Era behauptet mit einer Art magischem Tradingbot enorme Gewinne einfahren zu können. Dabei verstecken sich hinter der Webseite sogenannte unlizensierte Offshore Broker, welchen die Justiz schwer beikommen kann. Mit einem minimalen Betrag von 250 € könne man dann seinen Einsatz vervielfachen. Mit Fake News auf Facebook oder anderen Sozialen Medien über scheinbar investierende Stars wie Lena Meyer-Landrut oder Yvonne Catterfeld, werden Leute auf die Seite gelockt und ihnen das Geschäftsmodell schmackhaft gemacht.

Dabei können die Seiten, welche für Bitcoin Era Werbung machen, bis zu 100 € pro 250 € Minimumzahlung eines unglücklichen Opfers verdienen. Das Opfer sieht das Geld mit hoher Wahrscheinlichkeit nie mehr.

Online gibt es genügend Beweise, dass es sich bei unregulierten Offlinebrokern wie Bitcoin Era, Bitcoin Revolution, Bitcoin Trader usw. um Systeme handelt, welche ihre Nutzer abzocken. Über die Nutzerschnittstelle werden Gewinne vorgegaukelt, welche das Opfer zu noch mehr Zahlungen anregen und es dazu verleiten, Freunde und Bekannte zu überzeugen. Einen Bot, der so profitabel traden kann, gibt es nirgends. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Bitcoin Era überhaupt einen Bot hat. Wenn es dann so weit kommt, dass man sich Geld auszahlen lassen möchte, wird das Unvermögen dazu auf Hackerangriffe oder sonstige Zwischenfälle zurückgeführt. Mit anderen Worten, das Geld ist futsch.

Eine weiteres effizientes Mittel, um die Leute hinters Licht zu führen ist das starke Ranking dieser Seiten auf die Begriffe (in unserem Fall) „Bitcoin Era Scam“, „Bitcoin Era Betrug“ usw. Sucht man danach, was Zweifler mit großer Wahrscheinlichkeit machen, stößt man auf Artikel, welche das System dann fälschlicherweise in ein positives Licht rücken.

Appell an die Kollegen

Leider scheint dieser ernste Sachverhalt gewisse Kollegen in der deutschen Krypto-Bloggerszene keineswegs abzuschrecken. Coincierge oder Kryptoszene lassen ihre Leser für ein paar Kröten schamlos ins offene Messer laufen. Dabei sollte man nicht nur den finanziellen Schaden, den man seiner Leserschaft zufügt, berücksichtigen, sondern auch den Schaden am Ruf der Kryptowährungen, die aufgrund ihrer Komplexität seit jeher mit Imageproblemen zu kämpfen haben. Außerdem ist es sehr fragwürdig, ob man mit dem Bewerben solcher Systeme die Grenze zur Kriminalität nicht sowieso schon überschritten hat.

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Coincierge wirbt für Bitcoin Era

Kein Blog wird jemals uneigennützig positiv über ein so zwielichtiges Projekt schreiben. Entweder man kritisiert es oder man ignoriert es, da ein Investment aufgrund der ganzen Red Flags viel zu riskant ist. Wenn dann aber Geld im Spiel ist, schaut die Welt natürlich gleich anders aus.

Auch wir von CryptoTicker bekommen immer wieder Anfragen von dubiosen Projekten, sie zu bewerben. Was wir in solchen Fällen entschieden ablehnen.

Wie erkennt man Betrug?

Wenn man Werbeanzeigen von prominenten Menschen sieht, die von magischen Systemen berichten, welche sie ohne viel Arbeit reich machen, Finger weg. Es ist äußert unwahrscheinlich, dass so etwas seriös ist und das Risiko nicht wert.

Wenn man mit unrealistischen kurzfristigen Gewinnversprechen konfrontiert wird (ein guter Fonds macht über die Jahre durchschnittlich 8 % Gewinn), sollte man sofort äußerst skeptisch werden. Wenn es so etwas gäbe, wären die Kleininvestoren die letzten, die davon erfahren würden. Derweil wäre schon nichts mehr zu holen, da es im Markt nicht nur Gewinner geben kann, sondern er am Ende ein Nullsummenspiel ist.

Was machen, wenn man bereits hereingefallen ist?

Man kann versuchen mit seiner Bank oder seinem Kreditkartenbetreiber eine Rückbuchung zu veranlassen. Dafür hat man normalerweise 120 Tage nach Überweisung Zeit. Vorsicht, die Betrüger, werden versuchen bewusst dein Vertrauen so lange aufrecht zu erhalten.

Bei Verlusten von über 5.000 € kann man versuchen sich an professionelle Dienste wie z. B. mychargeback zu wenden, welche einen größeren Handlungsspielraum haben und das Geld ggf. bis zu 540 Tage nach Überweisung noch zurückholen können.

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Posted By

Lukas Mantinger

Lukas ist Schreiber bei CryptoTicker.io und beschäftigt sich seit 2017 mit allem was sich um Blockchain dreht.


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